TL;DR
- E-Commerce-Marketing braucht Conversion-Tracking, Warenkorb-Optimierung, Remarketing und Produkt-Feeds.
- Es unterscheidet sich fundamental vom klassischen Website-Marketing.
- Wir zeigen dir die Strategien, die in Online-Shops wirklich Umsatz treiben.
- Nutzen: weniger teure Fehler in B2B- und B2C-Shops.
Auf den Punkt:
- E-Commerce-Marketing unterscheidet sich fundamental von klassischem Website-Marketing — Conversion-Tracking, Warenkorb-Optimierung, Remarketing und Produkt-Feeds spielen die Hauptrolle.
- Wir zeigen dir die Strategien, die bei Online-Shops wirklich Umsatz treiben, und welche teuren Fehler B2B- und B2C-Shops vermeiden sollten.
Die Corona-Pandemie hatte einen signifikanten Einfluss auf das eCommerce-Marketing in der DACH-Region. Aufgrund von geschlossenen Geschäften und Einschränkungen des öffentlichen Lebens tätigten viele Menschen ihre Einkäufe vermehrt online.
Dies führte zu einem starken Anstieg des Online-Handels, insbesondere in Bereichen wie Lebensmittel, Haushaltswaren und Gesundheitsprodukten. Du möchten nun auch in eCommerce einsteigen und suchen eine passende eCommerce Strategie? Dann lies hier weiter und erfahren du alles Wissenswerte.
eCommerce Bedeutung: Was genau ist damit gemeint?
eCommerce, zu Deutsch „elektronischer Handel“, bezieht sich auf den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über das Internet. Dies umfasst sowohl den Verkauf von physischen Gütern über Online-Shops als auch den Verkauf von digitalen Inhalten und Dienstleistungen wie zum Beispiel Musik, Videos oder Software.
Der elektronische Handel ermöglicht es Unternehmen und Kunden, Geschäfte jederzeit und von überall aus abzuwickeln. eCommerce-Marketing beinhaltet die Anwendung verschiedener, ständig fortentwickelter Werbemethoden, um deine E-Commerce-Website oder dein Produkt zu bewerben und potenzielle Kunden zu gewinnen.
| Interessant:Der E-Commerce-Markt wächst jährlich weiter und hat einen weltweiten Umsatz von über 3,5 Billionen Dollar. Durch niedrigere Eintrittsbarrieren ist es für viele Unternehmen einfacher, in diesen Markt einzusteigen. |
eCommerce und Corona
Einige der Auswirkungen der Pandemie auf den eCommerce Markt sind und waren:
- Eine Zunahme des Online-Handels: Viele Menschen haben begonnen, ihre Einkäufe online zu tätigen, da sie nicht in Geschäfte gehen konnten oder wollten.
- Veränderte Kaufgewohnheiten: Einige Konsumenten haben ihre Kaufgewohnheiten geändert, da sie mehr Zeit zu Hause verbrachten und ihre Prioritäten sich verschoben haben.
- Lieferprobleme: Aufgrund von Lieferengpässen und Verzögerungen bei der Auslieferung hatten viele Unternehmen Schwierigkeiten, ihre Produkte rechtzeitig an Kunden auszuliefern.
- Veränderungen in der Logistik: Einige Unternehmen passten daraufhin ihre Logistikprozesse an, um sicherzustellen, dass sie ihre Produkte sicher und pünktlich ausliefern können.
- Mehr Online-Kommunikation: Unternehmen haben ihre Online-Kommunikation erhöht, um ihre Kunden über Lieferzeiten, Rückgabemöglichkeiten und andere wichtige Themen auf dem Laufenden zu halten. Das stärkt die Beziehung.
Insgesamt hat die Corona-Pandemie dazu beigetragen, dass eCommerce noch schneller gewachsen ist, als es ohnehin schon der Fall war und gleichzeitig gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Online-Geschäft für ein Unternehmen ist.
Aber: Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder Besucher deiner Homepage automatisch zu einem treuen Kunden wird. Doch durch die Kombination der richtigen Marketing-Strategien zum richtigen Zeitpunkt kannst du potenzielle Kunden dazu motivieren, den Sales Funnel deines Unternehmens zu durchlaufen.
Was macht eCommerce Marketing so besonders?
eCommerce Marketing unterscheidet sich von traditionellem Marketing durch die Nutzung digitaler Technologien und Plattformen. Diese Liste der besten eCommerce-Marketingstrategien kann dir dabei helfen, deine Werbekampagnen für deine eCommerce-Website oder App effektiver zu gestalten:
- Online-Präsenz: Unternehmen müssen eine starke Online-Präsenz aufbauen, um potenzielle Kunden auf ihre Website zu lenken.
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Eine wichtige Methode, um die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinenergebnissen wie Google oder Bing zu verbessern, um mehr Traffic auf die Website zu lenken.
- Online-Werbung: eCommerce Unternehmen können gezielt Werbung auf verschiedenen Online-Plattformen schalten, um potenzielle Kunden zu erreichen.
- Retargeting: Verwende Retargeting-Techniken, um potenzielle Kunden, die deine Website verlassen haben, zurückzugewinnen.
- Social-Media-Marketing: Unternehmen nutzen soziale Medien, um mit potenziellen und bestehenden Kunden zu interagieren und ihre Produkte zu bewerben.
- E-Mail-Marketing: eCommerce Unternehmen verwenden E-Mail-Marketing, um direkt mit Kunden zu kommunizieren und Angebote und Neuigkeiten zu teilen.
- Affiliate-Marketing: Unternehmen arbeiten mit Partnern zusammen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben und Verkäufe zu generieren.
- Personalisierung und Automatisierung: Marken nutzen Daten und Technologien, um personalisierte Erfahrungen und Angebote für Kunden zu schaffen und Prozesse zu automatisieren.
- Testing: Führen du A/B-Tests durch, um die Wirksamkeit deiner Marketing-Strategien zu messen und zu optimieren.
- Keywords: Suchen du nach geeigneten Keywords und optimiere deine Produktseiten und Kategorie-Seiten entsprechend.
- Bilder & Beschreibungen: Erstelle ansprechende Produktbilder und -beschreibungen, um die Kaufentscheidung der Kunden zu beeinflussen.
- Feedback: Integrieren du Kundenbewertungen und -meinungen, um die Glaubwürdigkeit deiner Marke und Produkte zu erhöhen.
- Aktionen: Biete Sonderangebote und Gutscheine an, um Kunden zum Kauf zu animieren.
- Responsivität: Stelle sicher, dass deine Website für die Verwendung auf mobilen Geräten optimiert ist, da immer mehr Menschen mit ihren Smartphones online einkaufen.
Diese und weitere Aspekte machen eCommerce Marketing besonders und ermöglichen es Unternehmen, gezielt und effektiv potenzielle Kunden anzusprechen, um ihre Verkäufe zu steigern.

Definition: ToFu-Funnel
ToFu bedeutet „Top of the Funnel“ und bezieht sich auf den Anfang der Customer Journey, in dem die Aufmerksamkeit und Interessenphase der potenziellen Kunden im Fokus steht. Das Ziel des ToFu-Marketings ist es, Bewusstsein zu schaffen und Leads zu generieren, indem potenzielle Kunden mit Produkten oder Dienstleistungen vertraut gemacht werden und ihnen der Wert dieser vermittelt wird.
Im ToFu suchen potenzielle Kunden nach relevanten Informationen, um ihr Problem zu lösen, ohne jedoch bereits kaufbereit zu sein. Um diese Ziele zu erreichen, sollte das Marketing in dieser Phase auf lösungsorientierten Content setzen, der Informationen bereitstellt, anstatt direkt zu verkaufen. Das ist sehr wichtig, um Interessenten aufzuwärmen und nicht zu verprellen.
Diese Leads befinden sich ebenfalls in der Awareness-Phase und sind darauf aus, mehr über ein bestimmtes Unternehmen, Produkt, Brand oder Service zu erfahren. Du bewegen sich danach langsam in die Interessensphase, in der sie herausfinden möchten, wie das Produkt für sie von Nutzen sein kann, bevor sie in die „Middle of the Funnel“ (MoFu) übergehen, in der sie sich langsam mit dem Gedanken des Kaufs auseinandersetzen.
Definition: MoFu-Funnel
Der Mittelteil des Funnels (MoFu) bezieht sich logischerweise auf den mittleren Teil eines Marketing-Funnels, in dem potenzielle Kunden in qualifizierte Käufer umgewandelt werden. Im Mittelteil des Funnels können Unternehmen mithilfe von Inhalten, E-Mail-Marketing und Social-Media-Postings eine Beziehung zu potenziellen Käufern aufbauen.
Das geschieht, indem du dich auf einzelne Kundensegmente konzentrieren und herausfinden, was diese interessiert. Auch sollten sie für AHA-Momente sorgen. Dadurch begleiten du Kunden auf ihrer Reise durch den Funnel und bauen eine tiefere Verbindung zu ihnen auf.
Definition: BoFu-Funnel
BoFu steht für „Bottom of Funnel“, was auf Deutsch „Boden des Funnels“ bedeutet. BoFu bezieht sich, im Gegensatz zum ToFu- & MoFu-Funnel, auf den letzten Teil des Marketing-Funnels, in dem potenzielle Kunden nun endgültig in aktive Käufer umgewandelt werden.
Dieser Abschnitt des Funnels ist dafür verantwortlich, bereits warme Interessenten zu Kunden zu konvertieren, indem sie sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung entscheiden. Um eine erfolgreiche Conversion-Rate zu erzielen, musst du mit deinem Unternehmen eine solide BoFu-Strategie entwickeln und umsetzen. Auch macht es Sinn, an dieser Stelle mit Rabatten, Boni oder sonstigen Aktionen zu arbeiten, um dem Kunden den Kauf schmackhafter zu gestalten.
Im Vorfeld: Diese Fragen solltest du dich für dein eCommerce Marketing stellen
Deine eCommerce-Marketing-Strategie bündelt alle Marketing-Mittel und hat das Ziel, deinen Online-Shop zu bewerben und somit mehr Kunden zu gewinnen und mehr Verkäufe zu generieren.
Auch eine Prognose, wie sich dein eCommerce Marketing entwickeln soll, wird im Vorfeld erstellt. Diese Prognose stützt sich auf deinem Wissen über den Markt, den aktuellen Trends, deinem Markenwerten und deinen Produkten. Stelle sich dafür die folgenden Fragen:
- Welche Verkaufsprognose haben du?
- Wie gross ist der Markt für dein Produkt?
- Welche Zielgruppe möchtest du ansprechen?
- Wo befinden sich deine Kunden geografisch und auf welchen Plattformen online?
- Wie soll das Image deines Produkts sein?
- Welche Strategien verfolgen deine Mitbewerber?
Du merken: Eine sorgfältige Planung ist von grosser Bedeutung, deshalb solltest du auch einen Zeitplan für die Umsetzung deiner geplanten Massnahmen erstellen. Dieser Zeitplan dient als Wegweiser, um deine Marketing-Ziele zu erreichen.
Schritt für Schritt: So planen du dein eCommerce Marketing
Beginne mit einfachen Schritten und wählen du wenige Marketing-Methoden aus, die gut zu deiner Marke passen und leicht umzusetzen sind. Ein Beispiel für Marketing-Massnahmen, die du in deinem ersten Jahr ergreifen können, um deine Markenbekanntheit aufzubauen, Kunden zu gewinnen und erneut zu verkaufen, sind folgende:
- Starte eine Kampagne auf Facebook, um die Bekanntheit deiner Marke zu erhöhen und mehr Traffic auf deine Website zu generieren.
- Verwende Retargeting-Anzeigen auf Facebook, um die Konversion von Website-Besuchern zu erhöhen.
- Erstelle Lookalike-Zielgruppen für deine Werbeanzeigen.
- Richten du Massnahmen zur Generierung von Leads ein, z. B. durch Anmeldeformulare für den Newsletter oder der Registrierung auf der Website.
- Arbeiten du mit Social Media Influencern, um die Beliebtheit deiner Marke zu steigern.
- Verbessern du dein Onesite-SEO.
- Bereite sich auf wichtige eCommerce-Termine vor, bei denen deine Zielgruppe mit Angeboten rechnet. Zum Beispiel: Black Friday, Feiertage, Mutter- und Vatertag, Schulanfang, Sommerferien usw.
12 Tipps, um dein eCommerce Marketing zu entwickeln
eCommerce ist ein riesiger Markt, der eine Vielzahl von Produkten, Geschäftsmodellen und Zielgruppen umfasst. Aber: Was für die eine Marke sowie ein bestimmtes Produkt erfolgreich sein kann, kann bei einem anderen Produkt oder Marke nicht funktionieren.
Denn die Massnahmen hängen von der jeweiligen Zielgruppe ab. Um dir dabei zu helfen, die richtige Strategie für dein Marketing im eCommerce zu entwickeln oder zu optimieren, haben wir hier 12 allgemeingültige Tipps zusammengefasst. Überlegen du sich, bevor du eine der unten genannten Strategie implementieren:
- Wo du diese im Funnel platzieren möchten: an den Beginn, in der Mitte oder am Ende.
- Ob du Unterstützung haben, die Massnahme langfristig zu pflegen und zu testen.
- Wann du die Strategie umsetzen möchten.
- Wie du den Erfolg der Strategie messen können.
1. eCommerce SEO optimieren
eCommerce SEO sorgt dafür, dass deine Website bei der Suche mit relevanten Begriffen hoffentlich als erstes Ergebnis in der Suchanzeige angezeigt wird. Aufgrund der hohen Anzahl an täglichen Suchanfragen und der Tatsache, dass die meisten Nutzer nur die erste Ergebnisseite anschauen, ist es von grosser Bedeutung, dass die eigene Website gut sichtbar ist.
Eine erfolgreiche Implementierung von SEO sorgt dafür, dass deine Website bei der Suche mit relevanten Begriffen weit oben in den Ergebnissen erscheint. Da täglich Millionen von Suchanfragen gestellt werden, ist es dementsprechend wichtig, dass deine Website bei relevanten Suchanfragen gut sichtbar ist und geklickt wird.
Dies unterstreicht die Bedeutung von SEO für das eCommerce Marketing. Mögliche SEO-Techniken für eCommerce Marketing 2022 sind hier zusammengefasst:
- Technische Optimierung der Geschwindigkeit von mobilen Seiten und Implementierung von beschleunigten HTML-Optionen für mobile Seiten.
- Keyword-Recherche und -Verwendung.
- Gut gestaltete technische Suchmaschinenoptimierung, um sicherzustellen, dass Websites ordnungsgemäss gecrawlt werden.
- Recherche und Verwendung von Schlüsselwörtern.
- Optimierter Inhalt.
- SEO-freundliche Meta-Tags.
- Optimierung der Website für die Sprachsuche.
- Linkaufbau zur Erstellung, Erhaltung und Steigerung der Autorität.
- Pressemitteilungen und andere Formen der Kontaktaufnahme mit Medien zur Steigerung der Autorität.
- Korrektes Schema-Markup für eCommerce.
Übrigens: Ob deine Website bereits nutzerfreundlich ist, erfahren du <adata-wpil href="https://waterproof-web-wizard.de/blog/web-usability-ist-ihre-seite-nutzerfreundlich/" class="lnk">hier.</adata-wpil>
2. Social Media
Social Media ermöglicht es Kunden, eine persönliche Beziehung zu einer Marke aufzubauen und hinter die Kulissen zu schauen. Dies geschieht durch die Art und Weise, wie das Marketingteam und die Werbung mit den Kunden interagieren und in Beziehung stehen. Diese Verbindung kann sehr stark sein und führt zu einer starken Loyalität gegenüber der Marke.
Um eine erfolgreiche Social-Media-eCommerce-Marketing-Strategie zu entwickeln, sollte man darauf achten, dass die Werbung möglichst persönlich und interaktiv gestaltet wird. Verwende Social-Media-Kanäle, um deine Marke und Produkte zu bewerben sowie um Spannendes rundum dein Unternehmen zu teilen. Es darf hier persönlich sein.
3. E-Mails
E-Mail-Marketing ist eine wirksame Methode, um sowohl neue als auch bestehende Kunden zu generieren. Du können E-Mails verwenden, um Kunden zurückzugewinnen, die ihren Warenkorb verlassen haben und potenzielle Kunden gewinnen, die sich gerade erst für deinen Newsletter angemeldet haben.
Es ist wichtig, die Inhalte jeder E-Mail an die Zielgruppe anzupassen. Dies kann erreicht werden, indem man Automatisierungstools verwendet, mit denen man E-Mails an bestimmte Personen-Gruppen versendet. KI-Tools können hierbei eine Hilfe sein.
4. Affiliate-Marketing
Affiliate-Marketing ist eine Methode des eCommerce-Marketings, bei der Affiliates (Unternehmen oder Einzelpersonen) personalisierten Links erhalten, um Produkte für dich zu verkaufen. Als Gegenleistung erhalten diese dann eine Provision. Tatsächlich wird diese Massnahme von 81 Prozent der Unternehmen genutzt, um den Umsatz zu steigern.
Je nach Produkt sollten daher auch du es in Betracht ziehen, mit Affiliates zu arbeiten, um dein eCommerce-Marketing zu verbessern. Gerne auch in Kombination mit Influencer-Marketing. Es ist eine der besten und am häufigsten genutzten Marketing-Strategien der grossen Marken.
5. Website-Geschwindigkeit und Mobile-First-Design
Menschen kaufen aus unterschiedlichen Gründen im Internet ein. Vor der COVID-19-Pandemie war es hauptsächlich die Geschwindigkeit und Bequemlichkeit. Mittlerweile ist das eigene Zuhause aber zu einem sicheren Shopping-Ort geworden. Ein weiteres wichtiges Argument für den Aufbau eines Online-Handels.
Unabhängig, aus welchem Grund Menschen online einkaufen – eine gute Benutzerfreundlichkeit des Online-Shops ist zwingend notwendig. Eines der ersten Dinge, die Nutzern auffällt, ist die Ladegeschwindigkeit einer Website.
Wenn die Website länger als 3 Sekunden braucht, um angezeigt zu werden, werden die meisten User wahrscheinlich eine andere Website besuchen. Daher betrachtet Google die Ladegeschwindigkeit deiner Website als einen entscheidenden Faktor für das Ranking deiner Website. Je schneller deine Website ist, desto grösser ist die Chance, Kunden zu gewinnen und zu halten.
6. Mobile Apps
Durch die COVID-19-Pandemie hat sich auch die Bedeutung von Apps sowohl für Online-Shops als auch für physische Geschäfte erhöht. Zudem nutzen immer mehr Menschen das Handy oder Tablet, um einzukaufen – selbst wenn sie zu Hause sind. Doch wofür braucht man Apps, wenn Kunden auch Webseiten mit Handy und Co aufrufen könnten?
Der Grund liegt darin, dass Websites auf Handys oder Tablets nicht immer einwandfrei ausgespielt werden und dadurch unhandlicher zu bedienen sind. Mit Apps ist das anders. Allerdings scheuen gerade älter Kunden eine App herunterzuladen und vermuten versteckte Kosten. Daher ist gerade bei einer reiferen Zielgruppe Fingerspitzengefühl gefragt.
Wichtig sind selbsterklärende Symbole und eine ausführliche Erklärung im App-Shop, damit potenzielle Kunden diese auch herunterladen willst. Eine App anbieten zu können, ist eine der besten eCommerce-Marketing-Strategien für fast jedes Unternehmen. Neben dem Online-Shop kann die App auch für weitere interessante Aktionen genutzt werden und Features beinhalten, die dem Kunden Mehrwert und Nutzen liefern.
Allerdings ist die Erstellung alles andere als leicht und sehr zeitintensiv. Hierbei solltest du mit einer kompetenten Agentur oder einem Freelancer zusammenarbeiten, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Beachte auch, dass eine App locker über 10.000 Euro kosten kann.
7. Blogbeiträge für dein Contentmarketing
Das organische Suchmaschinenranking deiner E-Commerce-Website kann durch die Erstellung von Blog-Posts, FAQs und vergleichbarem Content gesteigert werden. Blog-Inhalte sind eine wirkungsvolle E-Commerce-Marketing-Strategie, mit der du sich gezielt auf bestimmte Suchbegriffe oder -phrasen konzentrieren und Personen so erreichen kannst.
Beachten Sie: Menschen nutzen Suchmaschinen, um ebendies zu tun. Du suchen mithilfe von Schlagworten oder ganzen Sätzen. Ein Blog ermöglicht dir, deine Inhalte für weitere Suchanfragen zu optimieren, relevante Fragen zu beantworten und Leser zu verschiedenen Produkten auf deiner Website zu lenken. Das nennt man „nudging“ – zu Deutsch: „anstupsen“.
Kunden suchen nicht immer nach spezifischen Produktnamen, sondern formulieren ihre Bedürfnisse häufig auch in Form von Fragen. Du können unter anderem nach „Wie bauen wir eine E-Commerce-Website auf?“ oder „Wie können wir unser Essen am besten beim Wandern kühlen?“ suchen und auf deinen Blog stossen. Subtil kannst du dort auch passende Produkte anbieten.
- Zielgerichtete Leadgewinnung mit einem Quiz
Es kann schwierig sein, während des Anmeldeprozesses persönliche Daten von Interessenten zu erhalten, ohne dabei die Konversionsraten zu beeinträchtigen. Um mehr Informationen zu erhalten, müssen Marketer einen guten Grund vorbringen, um Interessenten davon zu überzeugen, ihre persönlichen Daten preiszugeben.
Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, sind Quiz zur Lead-Generierung. Diese Quiz können in verschiedenen Formen gestaltet sein, von „Welches Getränk sind du?“ bis hin zu persönlichen Klamotten-Findern und ermöglichen es, segmentierte Leads zu sammeln.
9. Leere Einkaufswagen in volle umwandeln
In einer idealen Kauf-Situation würden potenzielle Kunden auf deiner Homepage landen, durch die Kategorien navigieren und schliesslich zu einer Produktseite gelangen, bevor sie den Kauf abschliessen.
Allerdings ist der Kaufprozess in der Realität nicht immer linear. Wenn ein Interessent in der ToFu-Funnel-Phase auf einer nicht optimalen Seite landet, wie z. B. einer 404-Fehlerseite oder einer ausverkauften Produktseite, kann dies oft das Ende seiner Reise sein.
Viele E-Commerce-Marken ignorieren dies. Die Marke Vinomofo ist hierbei jedoch eine Ausnahme und berücksichtigt diese Vorgehensweise in ihrer Strategie. Wenn du auf die Seite des Einkaufswagens navigieren, ohne einen Artikel hinzuzufügen, steht Folgendes: „Wir nehmen an, dass du unsere anderen grossartigen Angebote noch nicht gesehen haben“.
Gleichzeitig empfiehlt die Marke weitere Produkte, die aktuell im Verkauf sind. Vinomofo macht
auch Gebrauch von sogenannten sozialen Beweisen, indem sie die Anzahl ihrer Kunden und die verkauften Produktmengen hervorheben.
Mit einem Click-to-action-Button, also einer Handlungsaufforderung, gelangen Kunden zurück zur Homepage, falls sie etwas anderes suchen. Eine effektive Strategie, um die Besucher in die richtige Richtung zu lenken und potenzielle ToFu-Leads zu gewinnen.
10. Mehrsprachigkeit deines Marketing-Online-Shops
Mit einem mehrsprachigen Marketing Online-Shop erreichst du auch ausländische Kunden. Die meisten E-Commerce-Plattformen wie WordPress E-Commerce Themes und WooCommerce Vorlagen bieten übrigens kostenfreie Übersetzungseinstellungen an. Personen aus anderen Ländern, die deine Sprache nicht sprechen, werden dadurch integriert.
11. Baue ein Forum für deine Kunden auf
Mit Message Boards, Foren und sogar Chat-Bereichen bauen du deinen E-Commerce-Shop als Diskussionsplattform auf und nutzen damit die Interaktion deiner Kunden, um die Verbindung zwischen dir und deinen Kunden zu stärken.
Ein verständliches Beispiel ist die Marke „Fluent Pet“, die Sprachbuttons zur Kommunikation mit Haustieren verkaufen. Das Forum hilft dabei, dass sich Tierhalter austauschen, unterstützen und bei Fragen supporten.
Zudem ermöglicht dir eine solche Plattform eine einfache Interaktion mit deinen Kunden, indem du Fragen stellen und Antworten liefert. Vorteilhafter Nebeneffekt: Gleichzeitig wird eine vertrauenswürdige Community aufgebaut. Wichtig hierbei ist, dass das Forum moderiert wird, um bei Diskussionen schnell eingreifen und deeskalieren zu können.
12. Pressearbeit
Wenn du genügend Kapazitäten freihaben, kannst du darüber nachdenken, Pressearbeit zu machen und deine Produkte in diversen Magazinen und Zeitschriften zu promoten. Hierbei können Gewinnspiel eine ideale Möglichkeit sein, ihre Produkte subtil zu bewerben, ohne zu werblich zu sein.
Oftmals musst du für die Platzierung zahlen, allerdings gibt es auch Zeitschriften, die Kooperationen eingehen. Mache sich jedoch bewusst, dass diese Strategie in erster Linie Reichweite kreiert, die nicht immer messbar ist – gerade offline Zeitschriften lassen sich nur an der Auflage bemessen.
Hingegen sind Online-Magazine nicht nur immer wieder abrufbar, sondern auch hinsichtlich der Klicks besser messbar. Du stehen also den Offline-Medien in nichts nach.
Fazit: eCommerce Marketing Strategie mit Waterproof Web Wizard
Nun kennen du alle wichtigen Online-Marketing-Strategien und vielleicht möchtest du deinen Marketing-Online-Shop erfolgreich aufbauen, wissen aber nicht, wo du starten sollen? Wir unterstützen du gerne dabei und helfen bei der Ausarbeitung sowie bei weiteren Marketing-Massnahmen: <adata-wpil href="https://waterproof-web-wizard.de/blog/was-ist-google-my-business/" class="lnk">SEO, Online-Marketing oder dem Aufbau deiner Website mit <adata-wpil href="https://waterproof-web-wizard.de/blog/typo3-website-erstellen-leitfaden/" class="lnk">TYPO3 oder WordPress.</adata-wpil></adata-wpil>
Unsere Devise: Wir sind eine Agentur, die sich erst einmal anhört, was du benötigen, bevor wir dir eine Lösung aufzwängen. Dabei sind deine Ziele für uns oberste Priorität, weshalb wir alle Entscheidungen zuerst mit dir und deinem Team absprechen.
So können wir gemeinsam erfolgreich sein. Egal, ob es sich um einen Online-Shop oder um die Bedürfnisse von Offline-Kunden handelt: Wenn es keine Verbindung zwischen beiden gibt, kann nichts wirklich gut funktionieren.
Telefonisch erreichst du uns unter der +49 751 95 89 92 17 oder schreiben du uns über unser Kontaktformular. Lies auch gerne unsere Kundenfeedbacks, um einen besseren Eindruck über uns zu bekommen.
