Website & Technik31. Juli 2024 

Probleme bei der Berechtigung von WordPress-Dateien: Ein Leitfaden

WordPress-Dateiberechtigungen sind unsichtbar — bis sie Fehler verursachen: Plugins lassen sich nicht installieren, Updates schlagen fehl, Media-Uploads sind blockiert. Wir zeigen dir die korrekten Werte für wp-config, Verzeichnisse und Dateien — sicher, restriktiv, funktional.

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Probleme bei der Berechtigung von WordPress-Dateien: Ein Leitfaden

TL;DR

  • WordPress-Dateiberechtigungen fallen erst bei Fehlern auf.
  • Plugins, Updates und Uploads scheitern unbemerkt.
  • Korrekte Werte für wp-config, Verzeichnisse und Dateien.
  • Sicher, restriktiv und trotzdem funktional konfiguriert.

Auf den Punkt:

  • WordPress-Dateiberechtigungen sind unsichtbar — bis sie Fehler verursachen: Plugins lassen sich nicht installieren, Updates schlagen fehl, Media-Uploads sind blockiert.
  • Wir zeigen dir die korrekten Werte für wp-config, Verzeichnisse und Dateien — sicher, restriktiv, funktional.

 

 

Probleme mit WordPress Datei-Berechtigungen können frustrierend sein – besonders bei Hosting-Anbietern wie 1&1 oder DomainFactory. In diesem Leitfaden zeigen wir dir, wie du Berechtigungsprobleme löst und deine WordPress-Installation sicher konfigurierst. Los geht’s!

 

 

 

 

WordPress & Datei-Berechtigungen – Ein leidiges Thema

 

 

 

Egal, ob du gerade erst anfängst oder bereits ein erfahrener Webmaster bist – Probleme mit Datei-Berechtigungen bei einer WordPress-Installation können immer wieder auftreten. Besonders bei einigen Webhostern wie 1&1, DomainFactory oder sogenannten „Hinterhof-IT-Untervermietern“ tritt dieses Problem auffallend oft auf.

 

 

 

Der Fall: Fehlende Berechtigungen

 

 

 

Aktuell haben wir einen Fall, der unsere Behauptung bestätigt. Nach tagelangem Warten auf den Zugang zu einer Datenbank konnten wir endlich die WordPress-Installation via FTP hochladen. Doch schnell stellte sich heraus, dass die Dateiberechtigungen völlig fehlten. Das bedeutete, dass wir zunächst alle relevanten Berechtigungen manuell setzen mussten – eine zeitraubende und frustrierende Angelegenheit.

 

 

 

Ein Lob an All-Inkl.com

 

 

 

Hier möchten wir kurz ein Lob aussprechen: Ein riesiges Dankeschön an ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich für ihren herausragenden Support. 24 Stunden erreichbar, stets hilfsbereit und kompetent – besser geht’s nicht!

 

 

 

Das warum und wie der Datei-Berechtigungen

 

 

 

Viele Hosting-Provider bieten eine One-Click-Installation für WordPress an. Obwohl das praktisch ist, bevorzugen wir oft den Weg, unsere komplette Staging-Umgebung per Backup auf den neuen Server hochzuladen. Erfahrungsgemäss haben wir damit weniger Probleme.

 

 

 

Doch in unserem aktuellen Fall waren keine Berechtigungen gesetzt. Also mussten wir uns durch die WordPress-Dokumentation arbeiten, um herauszufinden, welche Verzeichnisse welche Berechtigungen benötigen. Das klingt simpler, als es ist. Ein falsch gesetztes Upload-Verzeichnis kann schnell zu Sicherheitslücken führen, über die Trojaner oder Hacker eindringen.

 

 

 

Berechtigungen korrekt setzen – So geht’s:

 

 

 

Hier die wichtigsten Berechtigungen, die du in deiner WordPress-Installation setzen solltest:

 

  • WP-Admin: Rekursiv auf 755 (alle Unterverzeichnisse inklusive)
  • Index.php und .htaccess: 644 (nur lesbar, nicht ausführbar)
  • WP-Includes: Rekursiv auf 755 (alle Unterverzeichnisse inklusive)
  • WP-Content: Rekursiv auf 755 (alle Unterverzeichnisse inklusive)

 

 

 

Falls du ein Backup-Plugin verwendest, benötigen diese Plugins oft Schreib- und Leseberechtigungen für bestimmte Verzeichnisse. Diese können im Root-Verzeichnis oder im WP-Content-Verzeichnis liegen. In solchen Fällen muss der Ordner auf 777 gesetzt werden, damit das Backup erstellt und gespeichert werden kann.

 

 

 

Fazit

 

 

 

Das korrekte Setzen von Datei-Berechtigungen in WordPress ist essenziell und kann schnell zu einem lästigen Problem werden, wenn es nicht von Anfang an sorgfältig gemacht wird. Ein gut konfiguriertes System erspart dir auf lange Sicht viel Ärger und erleichtert die administrativen Aufgaben erheblich.

 

 

 

In dem Sinne, viel Spass beim sicheren Betreiben deiner WordPress-Seite. Haut rein und bis zum nächsten Mal!

 

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