Strategie & Markt4. Februar 2023 

So gehen Sie bei der Kundensegmentierung erfolgreich vor

Kundensegmentierung sortiert nicht nur Kunden in Schubladen — sie entscheidet über die Treffsicherheit von Marketing-Budget und Vertriebszeit. Wer alle gleich behandelt, verschenkt Potenzial. Wir zeigen dir, wie KMU mit simplen Kriterien starten und ihre Segmente schrittweise verfeinern.

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So gehen Sie bei der Kundensegmentierung erfolgreich vor

TL;DR

  • Kundensegmentierung steuert die Treffsicherheit von Marketing-Budget und Vertriebszeit.
  • Wer alle Kunden gleich behandelt, verschenkt Potenzial und Umsatz.
  • Wir zeigen dir, wie KMU mit simplen Kriterien starten und verfeinern.
  • Nutzen: gezieltere Ansprache, weniger Streuverluste, höherer Umsatz.

Auf den Punkt:

  • Kundensegmentierung sortiert nicht nur Kunden in Schubladen — sie entscheidet über die Treffsicherheit von Marketing-Budget und Vertriebszeit.
  • Wer alle gleich behandelt, verschenkt Potenzial.
  • Wir zeigen dir, wie KMU mit simplen Kriterien starten und ihre Segmente schrittweise verfeinern.

 

 

Wahrscheinlich ist es dir schon bewusst: Nur wer seine Zielkunden kennt und die Kundenbedürfnisse definieren kann, kann seine Customer Journey, also die Produkt- und Marketingstrategie erfolgreich gestalten und Umsatz generieren. Zur Customer Journey gehört daher ebenfalls eine Kundensegmentierung. Was das genau ist und wie du die Kundensegmentierung durchführen, verraten wir hier.

 

 

 

Wann ist eine Kundensegmentierung notwendig und was genau ist das eigentlich?

 

 

 

Wenn du eine Kundensegmentierung vornehmen, dann teilen du Kunden aufgrund von bestimmten Daten auf. Aber warum macht man das? Ganz einfach: Menschen und somit auch Kunden sind verschieden. Das heißt, es gibt selten eine homogene Masse, in der alle Menschen identische Kundenbedürfnisse haben. 

 

 

 

Ein simples Beispiel. Du kommunizieren mit Kindern anders als mit Erwachsenen. So nutzt man ein anderes Vokabular wie „Bauchweh oder Aua“, wenn man Eltern von Kindern ansprechen möchte. Mit einem Erwachsenen kommuniziert man so eher nicht. Das Vokabular soll nämlich eine Verbindung herstellen und muss auf den Kunden abgestimmt sein.

 

 

 

Bei der Kundensegmentierung wird genau das beachtet, damit Streuverluste vermieden werden können. Du sehen: Eine Zielgruppensegmentierung ist bei einer großen Zielgruppe daher von erheblichem Vorteil – sowohl für das Marketing als auch für den Vertrieb.

 

Auf den Punkt: Definition Kundensegmentierung Alle potenziellen Kunden werden zur Segmentierung analysiert und anschließend in einzelne Gruppen aufgeteilt. Die Aufteilung fokussiert sich zum einen auf ähnliche Merkmale der Zielgruppe, zum anderen auf Merkmale, die unterschiedlich sind. Ziel der Segmentierung ist letztendlich die Umsatzsteigerung aufgrund einer klaren und zielgerichteten Kundenansprache im Marketing und Vertrieb.

 

 

 

 

Welche Vorteile bietet eine Kundensegmentierung?

 

 

 

Wie veranschaulicht, ist die Kundensegmentierung eine Möglichkeit, um ihr Marketing und den Vertrieb effizienter zu gestalten, um am Ende einen zufriedenstellenden Umsatz zu generieren. Folgende Vorteile ergeben sich bei der Marktsegmentierung:

 

  • Das Kundenverhalten wird besser verstanden, Prognosen können leichter abgeleitet werden.
  • Eine zielkundengerechte Kommunikation wird erarbeitet.
  • Vorhandene Ressourcen werden effektiv genutzt.
  • Kosten werden eingespart.
  • Preise und Angebote werden dem Bedarf der Kunden angepasst

 

 

 

Welchen Unterschied gibt es zwischen Kundensegmentierung und Marktsegmentierung?

 

 

 

Die Marktsegmentierung ist dir vielleicht bereits aus dem Marketing bekannt. Und augenscheinlich ähneln sich die Markt- und die Kundensegmentierung auch. Im Detail zeigen sich jedoch die Unterschiede beider Segmentierungen.

 

 

 

Denn die Marktsegmentierung untersucht, wo das Unternehmen eingreifen möchte – ob regional sowie über einen bestimmten Vertriebskanal. Bei der Kundensegmentierung der Fokus jedoch komplett auf der Zielgruppe. Hier betrachtet und analysiert man bereits vorhandene Kundenstämme.

 

 

 

Das musst du vor der Kundensegmentierung tun

 

 

 

Bevor du mit der Kundensegmentierung beginnen, ist es wichtig, dass du deinen Markt definieren. Das heißt, du legen fest, welchen Bereich du bedienen und beliefern möchten. Denn es gibt logischerweise verschiedene Branchen, Bereiche und somit auch Märkte, die man beliefern kann. 

 

 

 

Diese Entscheidung ist eine strategische und sie erfolgt normalerweise durch die Wahl des Geschäftsmodells sowie der Abgrenzung von Wettbewerbern. Auch Leistungsmerkmale des Angebots sowie Unternehmens-Ressourcen spielen in die Entscheidung mit ein. 

 

 

 

Aufgrund limitierter Kapazitäten können beispielsweise nicht alle Märkte bedient werden. Nach der Abgrenzung des Marktes können die Kundengruppen genauer definiert werden. Fragen, die du dir vorab stellen sollten:

 

  • Wie werden wir Merkmale erheben oder messen?
  • Wie möchten wir methodisch vorgehen?
  • Machen wir alles alleine? Wenn ja, welche Abteilung kümmert sich darum? Wenn nein, wer kann uns unterstützen?
  • Was sind unsere genauen Ziele? Welche Ergebnisse wünschen wir uns mit der Marktforschung?
  • Wie können wir Kaufverhalten unserer Kunden abschätzen?

 

 

 

Merkmale der Kundensegmentierung

 

 

 

Es gibt verschiedene Merkmale, nach denen Kunden segmentiert werden. Um diese herauszufinden, kannst du alle potenziellen Kunden beobachten und befragen. Hierfür eignet sich eine Clusteranalyse besonders gut (dazu später mehr).

 

 

 

Gerade Online-Portale und Webshops arbeiten mit dieser Analyse, da sie viele Besucher und Käufer haben. Hierbei wird das User-Verhalten gemessen, also welche Seiten besucht werden, was geklickt wird und was in Warenkorb landet und letztlich gekauft wird. 

 

 

 

Diese Informationen werden mit den Angaben zur Herkunft der Person (die IP-Adresse) oder mit den Daten aus Kundenbefragungen verknüpft. Auch Supermärkte gehen so vor. Du analysieren Kassenbons und Kundenkarten, um daraus Kaufmuster und Kundensegmente abzuleiten.

 

 

 

Achtung: Beachte dafür unbedingt die DSGVO-Regelungen, um teure Abmahnungen zu vermeiden. Rechtsportale wie eRecht24 helfen hierbei weiter. 

 

 

 

Unterscheidung von gewerblichen und privaten Kunden

 

 

 

Unterscheiden du vorab B2B-Kunden von B2C-Kunden: ´

 

  • B2B: Man bezeichnet einen Geschäftskunden oder einen gewerblichen Kunden als B2B-Ansprechpartner, wenn dieser für ein Unternehmen Produkte einkauft.
  • B2C: Privatkunden sind normale Konsumenten bzw. Endverbraucher, die für ihren privaten Haushalt einkaufen.  

 

Gut zu wissen:Tatsächlich machen die Top-Kunden im B2B-Vertrieb meistens 80 Prozent des Umsatzes aus. Der Rest besteht aus Kleinkunden, die zwar zahlen-technisch überlegen sind, aber nur geringe Einzelumsätze generieren. 

 

 

 

Merkmale von Geschäftskunden für deine Kundensegmentierung

 

 

 

Maßgeblich für deine Kundensegmentierung ist das Kaufverhalten der Geschäftskunden. In der folgenden Liste verraten wir dir einige Merkmale, um B2B-Kunden zu kategorisieren. Übrigens: Solche Merkmale, die gewerblichen Kunden beschreiben, werden auch „Firmographics“ genannt:

 

  • Rahmenbedingungen definieren: Branche, Unternehmensgröße, Wettbewerbssituation, Standort.
  • Operative Merkmale auflisten: Technologien, die eingesetzt werden, Expertise der Angestellten und Logistik.
  • Beschaffungs-Merkmale erkennen: Das beinhaltet Anforderungen an Lieferanten und deren Produkte, die Kaufkriterien (Technologie, Qualität, Preis, Service), Einkaufs-, Vergabe- oder Zahlungsrichtlinien und Einkaufszyklen.
  • Merkmale zu Personen, die involviert sind: Kommunikation zwischen Einkäufer und Verkäufer, Risikobereitschaft bei Kaufentscheidungen sowie Befugnis im Kauf- und Entscheidungsprozess.
  • Situative Merkmale: Dringlichkeit, Auftragsvolumen und saisonale Faktoren.

 

 

 

Merkmale von Privatkunden für deine Kundensegmentierung

 

 

 

Das Ziel der Ausarbeitung dieser Merkmale ist es, die Kundensegmente genau voneinander abgrenzen zu können, um ein klares Bild von der Kundengruppe zu erhalten. Dadurch verstehen du im Anschluss das Kaufverhalten besser. Um die Privatkunden besser definieren zu können, solltest du Merkmale ausarbeiten:

 

  • Demografische Daten: Alter, Geschlecht und Familienstand.
  • Regionale Merkmale: Wohnort und Region.
  • Soziografie: Einkommen, Bildungsgrad, Beruf und Wohnverhältnisse.
  • Psychografie: Werte, Einstellungen, Verhalten und Lebensstil.
  • Merkmale zum Verhalten: Preisorientierung, Nutzung von Medien, bevorzugte Einkaufsoptionen und Tagesablauf.

 

B2C-Beispiel:Ein Fahrradhersteller unterscheidet Kundensegmente: „Junge Urbane“ und „Silverrider“.Unter das Kundensegment „Junge Urbane“ fallen jüngere Menschen, die mit dem Fahrrad täglich fahren. Du leben in der Großstadt und haben ein gewisses Budget zur Verfügung. Außerdem achten diese auf Qualität. Das Kundensegment „Silverrider“ umfasst Menschen ab 50 Jahren, die ihr Fahrrad in ihrer Freizeit nutzen und Wert auf Service sowie Zuverlässigkeit legen. Du wohnen eher ländlich.

 

 

 

Welche Modelle gibt es zur Kundensegmentierung?

 

 

 

Es gibt zwei Hauptmodelle, um eine Zielgruppensegmentierung vorzunehmen. Diese wiederum enthalten kleinere Analysemethoden. Damit es einfacher wird: Das jeweilige Modell wird immer aufgrund deiner Zielsetzung, der Größe deines Kundenstamms und der vorhandenen Daten gewählt.

 

 

 

Die Eindimensionale Kundensegmentierung

 

 

 

Grundsätzlich bietet die eindimensionale Kundensegmentierung einen guten, unkomplizierten Überblick über die Kundenstruktur. Aber: Mit einer eindimensionalen Segmentierung erhältst du nur wenig detaillierte, homogene Segmente. 

 

 

 

Das heißt, Kunden können in einem Segment zusammengefasst sein, die sich hinsichtlich ihrer soziografischen oder demografischen Eigenschaften eben nicht ähneln. Das kann spätere Prognosen verfälschen. 

 

 

 

Beispiele für eine eindimensionale Kundensegmentierung sind: 

 

  • Die ABC-Analyse: Diese Analyse zeigt dir an, welcher Kunde wichtig für dein Unternehmen ist, also welcher Kunde viel und welcher weniger kauft. Jeder Buchstabe steht für eine Gruppe an Kunden: 

 

 

 

Gruppe A ist die Wichtigste, die Gruppen B und C sind hingegen weniger wichtig. Anhand der Einteilung lassen sich auch die Ausgaben für Marketing und Vertrieb kalkulieren. Natürlich geben Unternehmen für A & B Kunden mehr aus als für C Kunden. 

 

  • Kaufhäufigkeits-Analyse: Ähnlich wie bei der ABC-Analyse wird hier hinterfragt, wie oft welcher Kunde einkauft. Dafür teilen du deinen Kundenstamm in drei Gruppen auf: Stammkunden, Gelegenheitskunden und Einmal-Kunden.
  • Verwendungsintensitäts-Analyse: Die Frage, die hierbei im Zentrum dieser Analyse steht, ist die, wie oft eine Dienstleistung bzw. ein Produkt verwendet wird. Die „Heavy User“ nutzen dein Produkt oder Dienstleistung häufig. Die „Light User“ eher selten.
  • Kaufvolumen je Kauf: Wie viel kaufen deine Kunden im Schnitt? Welche Kundengruppe kauft große Mengen und welche eher kleinere? Diese Unterscheidung kann in der Analyse komplexer werden, wenn du sie mit der Kaufhäufigkeits-Analyse kombinieren.

 

 

 

Die Mehrdimensionale Kundensegmentierung

 

 

 

Die mehrdimensionale Kundensegmentierung ist deutlich komplexer als die eindimensionale Kundensegmentierung, beinhaltet aber auch mehr Informationen. Generell definiert sich die mehrdimensionale Kundensegmentierung durch das Kombinieren unterschiedlicher Kriterien, wodurch die Ähnlichkeit der Kunden innerhalb passgenauer sind. Prognosen sind deutlich klarer.

 

 

 

Hier wirds kniffliger, denn du musst tiefer in den Bereich der Statistik eintauchen. Dabei gibt es folgende Analysemethoden für die mehrdimensionale Kundensegmentierung:

 

  • Faktorenanalyse: Bei der Faktorenanalyse identifizieren du sogenannte Supervariablen aus den Kundenmerkmalen. 
  • Neuronale-Netz-Analyse: Neuronale Netze sind eigentlich Algorithmen, die unser Gehirn und deren Funktion abbilden. Du imitieren also die Kaufprozesse der Kunden.
  • Diskriminanz-Analyse: Die Kunden werden aufgrund verschiedener, vordefinierter Merkmale eingeteilt. 
  • Multidimensionale Skalierung: Diese Analyse hilft dir dabei, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu erkennen sowie deren Abstand.
  • Clusteranalyse: Die Clusteranalyse teilt Kunden ebenfalls aufgrund ihrer Gleichheiten auf. Es gibt verschiedene Kriterien, die man dafür anwendet.
  • RFM-Analyse: Es ist ein sogenanntes Scoringverfahren, das Kunden anhand von drei Merkmalen aufteilt. Man wünscht sich, die Kunden herauszufiltern, die auf Marketing- & Werbemaßnahmen eingehen und infolgedessen kaufen. 
  • Machine Learning (deutsch: maschinelles Lernen): Es ist eine KI-Anwendung. Diese geht Kundendaten durch und bildet automatisch Muster und Zusammenhänge. Viele Unternehmen setzen bereits seit Jahren auf diese Form der Analyse. 

 

 

 

Du merken es vielleicht: Die Segmente, nach denen die mehrdimensionale Kundensegmentierung definiert werden, sind deutlich komplexer als die eindimensionale Kundensegmentierung. 

 

 

 

Es braucht zudem fundiertes Wissen im Bereich Statistik. Laien kommen hier schnell an ihre Grenzen. Darüber hinaus ist diese Segmentierung zeitintensiver. Macht dieses Modell für die Größe deines Unternehmens Sinn? Das solltest du dich vorab fragen. 

 

 

 

Wie läuft eine Kundensegmentierung im Einzelnen ab?

 

 

 

Diesen Prozess musst du durchführen, um die Kundensegmente zu definieren:

 

  1. Klären du die Aufgabenstellung

 

 

 

Alle Aufgaben- und Fragestellungen werden hier gesammelt. Das Ziel ist dabei immer, den Kunden ein unwiderstehliches Angebot zu präsentieren, um die Kaufwahrscheinlichkeit zu steigern. Im Einzelnen können Aufgabenstellungen so aussehen:

 

  • Unterschiedliche Werbekampagnen sollen von der Marketingabteilung durchgeführt werden, um Kundengruppen durch personalisierte Anzeigen besser zu erreichen.
  • Formulierung von Verkaufsargumenten für deinen Vertrieb.
  • Deine Produktentwicklung möchte wissen, ob und welche Produktvarianten es für die jeweiligen Kundensegmente geben soll und welche Produktmerkmale sowie Funktionen dafür wichtig sind.

 

  1. Bedarf und die Anforderungen deiner Zielgruppe

 

 

 

Mit diesen Fragen fixieren sie, welchen Bedarf das Angebot erfüllen muss. Deine Zielgruppe schärft sich dadurch. Beantworten du folgende Punkte:

 

  • Wer braucht deine Dienstleistungen oder Produkt?
  • Welches Problem wird mit deinem Produkt gelöst?
  • Warum wird dein Produkt benötigt?
  • Welchen Nutzen hat dein Produkt und was weiß der Kunde darüber?

 

  1. Merkmale und Zielgruppen festlegen

 

 

 

Damit dir die richtigen Merkmale deiner Kunden auswählen, bedarf es einer Kundenanalyse. Das bedeutet, du musst verstehen, welche Meinung deine Kunden zu deiner Werbung, deinen Angeboten, deinen Produkten sowie Dienstleistungen haben. Denn das unterscheidet sie von Nicht-Käufern. 

 

 

 

Dafür musst du die Merkmale deiner Zielgruppe herausarbeiten. Du beschreiben dann, wodurch sich das Meinungsbild deiner Zielgruppe bildet. Dafür kannst du situative, demografische, soziografische, funktionale, regionale, psychografische, verhaltensorientierte, operative oder formale Merkmale analysieren.

 

  1. Identifizieren du die Kundensegmente

 

 

 

Durch Marktforschung kannst du die Ausprägungen der Merkmale in deinem präferierten Markt messen. Dabei ist entscheidend: Welche Merkmale kommen wie häufig vor? Die gesammelten Daten werden anschließend statistisch, beispielsweise mit einer Clusteranalyse ausgewertet. 

 

 

 

Dadurch erschließen sich kleinere Gruppen und Cluster, die die Häufigkeit der Erscheinung ähnlicher Merkmale gewisser Mitglieder ausweisen. Dadurch lernen du, welche Merkmale in welcher Kombination besonders häufig aufeinandertreffen bzw. welche nicht. Deine Cluster sind dabei gleichzeitig auch deine Kundensegmente.

 

 

 

Zudem zeigt die Analyse, welcher Anteil der Zielgruppe in das jeweilige Cluster fällt. Dadurch kannst du eruieren, wie umfangreich deine Kundensegmente und der Teilmarkt sind. Eine wichtige Kennzahl, um weitere Schritte in Gang zu setzen.

 

  1. Beschreibung von Kundensegmenten

 

 

 

Du kennen bereits die spezifischen Merkmale für B2B oder B2C Kunden. Zusätzlich zu diesen Informationen kannst du sogenannte Psychogramme erstellen. Diese machen das Kaufverhalten von Kunden noch greifbarer. 

 

 

 

Ein Psychogramm umfasst die Einstellung zum Unternehmen, zu deinen Produkten, aber auch, was Kunden an deinem Unternehmen interessiert und welche Vorurteile Nicht-Kunden aktuell noch haben. Aus diesen Werten leitet sich dann eine Persona ab. Gerade für das Marketing sind diese Personas besonders wichtig.

 

B2B-Beispiel:Ein Unternehmen im Bereich IT & Technologie stellt Hardware und Software her und unterscheidet dazu zwei Kundensegmente: Zum einen „Dynamik“ und die „Player Global“.Unter „Dynamik“ falle kleine und mittelgroße Unternehmen aus der Technologiebranche, die ein starkes Wachstum haben, technikaffin sind und eine hohe Anwenderkompetenz aufweisen. Du achten weniger auf den Preis, allerdings ist ihr jährliches Auftragsvolumen relativ gering.Unter das Kundensegment „Player Global“ fallen Großunternehmen, die ein hohes Preisbewusstsein haben, dafür aber eine geringe Anwenderkompetenz. Du haben jedoch ein hohes Auftragsvolumen.

 

  1. Bearbeitung der Kundensegmente

 

 

 

Richten du am Ende deine Aktivitäten im Marketing, Vertrieb und in der Produktentwicklung auf die einzelnen Kundensegmente aus. Für jedes Kundensegment kannst du ein passendes Produkt anbieten, die Preise anpassen und einen Upsell, also zusätzliches Angebot, anbieten. Auch die Werbung kann damit leichter gestaltet werden und knüpfen an die anfängliche Zielsetzung der Kundensegmentierung an.

 

 

 

Fazit: Erfolgreiche Kundensegmentierung – so klappt’s!

 

 

 

Du wissen nun, wie du eine Kundensegmentierung erfolgreich durchführen können und könnten loslegen. Vielleicht denkst du dich aber auch, dass du genau an diesem Punkt gerne mit einer erfahrenen Agentur zusammenarbeiten möchten, um sich professionell begleiten zu lassen.

 

 

 

Das macht gerade bei Segmentierung von Kundengruppen Sinn, da eine Agentur unvoreingenommen und objektiv auf dein Unternehmen sowie deine Angebote schaut. Wir von Waterproof Web Wizard unterstützen du deshalb gerne. Lies vorab auch unsere Kundenfeedbacks, um einen besseren Eindruck über uns zu erhalten.

 

 

 

Abgesehen davon sind wir Spezialisten für SEO-Strategien, die ein wichtiger Teil des Marketings sind. Diese Fachbereiche decken wir ab:

 

 

 

 

Nimm unverbindlich Kontakt zu uns auf: Telefonisch erreichst du uns unter der +49 751 95 89 92 17 oder schreiben du uns über unser Kontaktformular.

 

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