TL;DR
- Web-Usability ist kein Detail: schlechte Navigation und Ladezeiten verlieren Kunden.
- Unklare CTAs kosten täglich Conversions auf bestehenden Besuchern.
- Wir zeigen dir, wie du Nutzerfreundlichkeit kritisch prüfst.
- Nutzen: Quick-Fixes mit größter Conversion-Wirkung und besseres Google-Ranking.
Auf den Punkt:
- Web-Usability ist kein kosmetisches Detail — unverständliche Navigation, langsame Ladezeiten und unklare CTAs verlieren täglich Kunden, die bereits auf deiner Seite waren.
- Wir zeigen dir, wie du deine Website kritisch auf Nutzerfreundlichkeit prüfst und welche Quick-Fixes die größte Conversion-Wirkung entfalten.
Webseiten gibt es wie Sand am Meer und leider sind viele Webseiten schlecht designt und User finden sich nicht auf ihnen zurecht. Das Ergebnis: Kein Kauf des angebotenen Produkts entsteht. Daher ist es wichtig, dass deine Website eine gute Web-Usability aufweist. Denn genau dadurch ist sie nutzerfreundlich und fördert den Verkauf. Was dabei zu beachten ist, verraten wir dir hier.
Was versteht man unter Web-Usability – eine Definition
Unter Web-Usability versteht man die Benutzerfreundlichkeit einer Website. Denn nichts ist für User ärgerlicher, als wenn Inhalte nur schwer erreichbar sind, sich Buttons nicht klicken lassen oder Links ins Leere führen. Weiter sind auch das Design und die Optik relevant für die Nutzerfreundlichkeit der Website. Du sehen, es gibt ganz unterschiedliche Komponenten.
Die Optimierung der Usability einer Website ist daher eine Hauptdisziplin im Onlinemarketing. Auch, weil die Web-Usability ein bedeutender <adata-wpil href="https://waterproof-web-wizard.de/blog/google-ads-optimierung-tipps/" class="lnk">Google-Ranking-Faktor ist. Wer Nutzer also glücklich machen und letztendlich <a href="https://waterproof-web-wizard.de/blog/online-marketing-fuer-anfaenger/" target="_blank" class="lnk" rel="noreferrer">Kunden gewinnen</a> will, sollte die Usability auf der Website stetig verbessern. </adata-wpil>
Welche Möglichkeiten gibt es, um die Web-Usability zu testen?
Damit dir Verbesserungen an der Usability vornehmen können, musst du zunächst wissen, was User aktuell stört. Sogenannte Usability-Tests zeigen, wie sich Internetnutzer auf deiner Website bewegen und wo sie nicht weiterkommen, Umwege gehen müssen und aufgrund dessen abspringen. Anhand dieser Informationen wird der Grad der Usability ermittelt.
Die simpelste Möglichkeit ist der „System Usability Scale“, kurz SUS genannt. Hierbei handelt es sich um ein System zur Bewertung der Benutzerfreundlichkeit, das John Brooke 1986 entwickelte. User erhalten dabei einen Fragebogen mit zehn Fragen und einer Antwortskala von 1 bis 5.
Dieser Fragebogen bietet einen ersten Anhaltspunkt und eine Tendenz über die Gesamtzufriedenheit der User. Wenn du detailliertere Informationen möchten, benötigen du weitere Analysemethoden. Denn der SUS kann keine präzisen Hinweise zu den Schwächen und der Usability Verbesserung geben.
Möglichkeiten sind zum Beispiel Nutzer-Beobachtung, Live-Testing, Eye-Tracking, heuristische Evaluation usw. Mithilfe dieser Test erhältst du dann auch signifikante und wertvolle Ergebnisse.
Die wichtigsten Aspekte einer guten Web-Usability
Eins vorweg: Eine gute Web-Usability ist nicht individuell oder geschmacksabhängig, sondern folgt gewissen Standards. Das macht es dir natürlich leichter, die Web-Usability zu verbessern. Doch muss man sich das Ganze wirklich antun und so viel Aufwand betreiben? Nun ja, ob du es nun gerne hören oder nicht: Die User brauchen du nicht.

Der nächste Wettbewerber ist nur einen Klick entfernt. User springen lange ab, bevor du es überhaupt bemerkt haben. Die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit ist daher ein Muss und nicht nur ein „Nice-to-have“. Im Folgenden verraten wir dir die wichtigsten Standards:
Eindeutigkeit
Angebote, Blog, Über-mich-Seite, Homepage. Diese Inhalte müssen eindeutig formuliert sein, damit Kunden bleiben. Im Schnitt haben wir lediglich fünf Sekunden Zeit, neue User von unserer Website zu überzeugen.
Niemand klickt sich durch eine unübersichtliche Website. Daher muss sich der Kunde die Frage „Worum gehts hier eigentlich?“ selbst in wenigen Sekunden beantworten können. Auch komplexe Produkte oder Dienstleistungen brauchen eine leichte Erklärung. Insbesondere ist hier die Startseite wichtig, da diese dem User als Orientierungspunkt dient.
Tipp: Den Zweck deiner Website kannst du auch durch einen Slogan oder ein erklärendes Logo darstellen. Alternativ kannst du deinen USP (Unique Selling Proposition), also dein Alleinstellungsmerkmal auf der Startseite prominent veranschaulichen.
Orientierung und Struktur
Neben der Website-Identität braucht deine Website ebenfalls eine simple Navigation und Struktur zur optimalen Orientierung. Du können zuerst überprüfen, ob alle Buttons, Links, Symbole und Navigationselemente selbsterklärend und klickbar sind. Auch die Menüleiste braucht eine übersichtliche Anzahl an Menüpunkten und eine klare Beschriftung.
Hierbei ist es von Vorteil, mit klassischen Navigationssymbolen zu arbeiten, die User bereits aus dem Offline-Shopping kennen. Zwei Beispiele sind der Einkaufswagen, der den Kauf symbolisiert und die Lupe, mit der man etwas suchen kann. Bei einer Marke sollte auch das Logo verlinkt sein und immer auf die Startseite zurückführen.
Beständigkeit
Bei der Beständigkeit liegt der Fokus auf der optischen Aufmachung sowie dem Content. Mit der Optik ist gemeint, dass die Website eine einheitliche Formatierung von Logo, Buttons und weiteren grafischen Seitenelementen besitzt. Dadurch schaffst du Konsistenz. Genauso ist es beim Wording, das auf der Website verwendet wird. Es sollte einheitlich sein.
So können unterschiedliche Wörter, die synonym verwendet werden, den Kunden verwirren. Spricht man auf der Startseite „Auftrag“ und nennt es später „Bestellung“, kann das verwirren. Einige Unternehmen entwerfen deshalb sogenannte „Content-Style-Guides“, die bei der Einhaltung des richtigen Wordings helfen sollen.
Attraktivität
Eine Website sollte attraktiv gestaltet sein, um dem User Lust zu machen, auf der Website zu stöbern. Das ist ähnlich wie bei einem Kaufhaus. Du sollten daher darauf achten, dass deine Website eine klare visuelle Hierarchie aufweist.
Egal, ob Grafiken, Zwischenüberschriften oder Bilder, all diese sollten so entworfen sein, dass Bedeutung und Zusammenhang klar sind. Wichtiges sollte mehr Raum auf der Website einnehmen und unwichtiges weniger. Auch das, was anklickbar ist, muss immer erkennbar sein. Wörter, die Links sind, sind daher farblich sein und unterstrichen werden.
Auch bei der Farbgebung, den Bilder und Grafiken einer Website sind Ruhe und Ordnung, Spielereien und Animationen vorzuziehen. Denn eine angenehme Farbgestaltung hält den User auf Website. Hingegen schrecken grelle Farben, blinkende Elemente und andere Störfaktoren eher ab.
3 Fehler bei der Web-Usability
Die häufigsten Usability-Fehler, die uns tagtäglich bei der Sichtung von Websites begegnen, verraten wir dir hier, damit du es besser machen kannst:
- Nicht erkennbare interaktive Elemente
Ein gewichtiger Fehler liegt vor, wenn die interaktiven Elemente und Links nicht ersichtlich sind. Leider wird auch beim Web-Design übersehen, dass der Hover-Effekt auf dem Handy nicht angezeigt wird. Darauf solltest du achten, denn das Handy wird immer bedeutsamer. Seit 2019 nutzen ganze 75 Prozent den „Mobile Traffic“ in Europa.
- Keine Suchfunktion
Du besitzen eine komplexe Website mit vielen Unterseiten, Angeboten, Blog und Co? Dann brauchen du eine Suchleiste. Denn nur so findet der User sofort das, wonach er sucht. Am besten wird das Suchfeld präsent in der Menüleiste platziert. Vermeide diesen leicht zu behebenden Fehler.
- Unübersichtliche Textblöcke
Am Laptop oder Handy zu lesen, ist für das Auge gar nicht so leicht. Zudem lesen wir am PC nachlässiger. Das heißt, User scannen die Seiten eher ab. Wenn hier jedoch lange Textblöcke ohne Absätze vorkommen, ist der Inhalt automatisch schwer zu lesen. Weniger bleibt dadurch im Kopf hängen.
Checkliste für eine gute Web-Usability
Es gibt viele Faktoren, die wichtig für die Website sind. Damit dir nicht den Überblick verlieren, haben wir eine Checkliste für deine Website-Usability Verbesserung erstellt:
- Verstehen User in fünf Sekunden, was sie auf deiner Website erwartet?
- Ist deine Navigation auch für unerfahrene Nutzer nachvollziehbar?
- Wurden alle Elemente konsistent ausgewählt?
- Kann man alle Texte gut lesen?
- Ist die Darstellung deiner Website responsiv, das heißt auf unterschiedlichen Geräten lesbar?
- Gibt es unnötige Effekte, die ablenken?
- Findet man mit einem Blick auf die Webseite die wichtigsten Informationen?
- Lädt die Page schnell?
- Ist die Website barrierefrei?
- Sind die Inhalte klar strukturiert?
Web-Usability als Key für eine erfolgreiche Website
Du haben nun eine umfassende Usability Definition erhalten und verstehen wahrscheinlich, warum Unternehmen dieses Thema nicht vernachlässigen dürfen. Im Fokus des Website-Aufbaus sind vier Fragen wichtig:
- Welche Inhalte sind deinen Besuchern am wichtigsten?
- Wonach suchen deine Website-Besucher?
- Welche Information benötigt jeder Besucher?
- Welche Information ist nur für manche Besucher wichtig?
Wenn diese Fragen nicht klar beantwortet werden können, ist eine hohe Absprungrate gewiss.
Admins messen diese Absprungrate in einer kurzen Verweildauer auf der Website und das spiegelt sich auch in der Conversion-Rate wider.
Hat man dank der Tests jedoch herausgefiltert, welche Schwachpunkte es zu beheben gilt und die Website angepasst, sollte eine gute Website erstellt sein, die dem User den Besuch der Website sowie die Nutzung eines Angebots erleichtert. Auch sollte sich der Umsatz des Unternehmens steigern und die Website mehr Conversions generieren.
Fazit: Web-Usability mit Waterproof Web Wizard
Gerne unterstützen wir du bei der Verbesserung deiner Web-Usability. Du möchten ein unverbindliches Kennenlerngespräch buchen? Telefonisch erreichst du uns unter der +49 751 95899217 oder schreiben du uns über unser Kontaktformular. Wir freuen uns, von dir zu hören.
